Großer Wechsel im Vorstand und Aufsichtsrat bei der diesjährigen Mitgliederversammlung

Hartmut Klein-Schneider hat sich nach 17 Jahren aus dem Vorstand der WOGE verabschiedet.

Bei der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung der WOGE Köln eG gab es neben den alljährlichen Berichten von Aufsichtsrat und Vorstand, sowie den Berichten zum Geschäftsjahr, zum Jahresabschluss und zur gesetzlichen Prüfung auch einige weitreichende personelle Veränderungen bei den Neuwahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat.

Insbesondere Hartmut Klein-Schneider, der die WOGE seit 2009 im Vorstand maßgeblich entwickelt und geprägt hat, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Damit dieser Generationenwechsel ohne Reibungsverluste möglich wird, hatte er zusammen mit Vorstandsmitgliedern und weiteren Engagierten seit mehreren Jahren diesen Wechsel vorbereitet und mitgeholfen, die Aufgaben auf viele neue Schultern verteilen zu können – Mitglieder, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sie ermöglichen es unserer Genossenschaft, selbstverwaltet und mit niedrigen Verwaltungskosten zu bleiben.

Hartmut Klein-Schneider kommt der Verdienst zu, aus einer kleinen Genossenschaft in den folgenden 17 Jahren eine Organisation entwickelt zu haben, die mittlerweile auf 4 Wohngebäude und  über 300 Mitglieder angewachsen ist. Als langjähriger Vorstand hat er sich nicht nur um alltägliche praktische Aufgaben in den Wohnprojekten, um den Kontakt mit den Mietern, um die Sichtbarkeit in der Stadt bei wohnungspolitischen Themen und um die Bewältigung der vielen organisatorischen und wirtschaftlichen Fragen gekümmert, sondern auch aktiv ein Neubauprojekt auf dem Clouth-Gelände angestoßen und über mehrere Jahre vorangetrieben. Als im Jahr 2022 die „Lotta“ an die WOGE herantrat, konnte er den Kauf des Gebäudes in der Südstadt und die Eingliederung unter das Dach der WOGE ermöglichen und es so vor dem Zugriff eines Investors „retten“. Günstiger Wohnraum wurde durch dieses hohe Engagement geschaffen bzw. erhalten, gemeinschaftliches Wohnen ermöglicht.

Hartmut ist aber auch bewußt, auf wessen Schultern seine Vorstandsarbeit stand: Auf sein Betreiben wurde das erste Gebäude der WOGE mit einem Festakt umbenannt in Konny-Müller-Haus, wodurch an den Gründer und Vorgänger von Hartmut erinnert wird.

Hartmut Klein-Schneider wurde von allen Mitgliedern sehr herzlich, mit Blumen und Geschenken für seinen Einsatz gedankt. Zudem haben die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat ihn mit der Nominierung  für den Kölner Ehrenamtspreis überrascht. Allen ist bewußt, dass er über viele Jahre nahezu seine gesamte Freizeit für die Genossenschaft eingesetzt hat und sein Engagement nur sehr schwer im gleichen Umfang zu ersetzen ist.

Neben Hartmut schieden außerdem Olaf Schröder und Carmen Blum aus dem Vorstand aus. Sie hatten daran mitgearbeitet, dass die Aufgaben, die Hartmut täglich für die WOGE übernommen hatte, jetzt breiter verteilt sind. Das wurde unter anderem durch das Zusammenstellen eines Organisations- und Aufgabenbuchs und durch eine gute Vernetzung, neue Kommunikationshilfen und stärkere Digitalisierung möglich. Ihnen sowie weiteren Mitgliedern aus Vorstand und Aufsichtsrat wurde für dieses auch zeitlich aufwändige Ehrenamt mit viel Beifall gedankt.

Ganz besonderer Dank geht auch an die langjährige Buchhalterin der WOGE Stefanie Karasch, die sich ausdauernd durch die immer weiter ansteigenden Zahlen der Genossenschaft gekämpft hat und der wir es verdanken, dass bei den jährlichen Wirtschaftsprüfungen regelmäßig eine „gesunde“ Organisation bestätigt werden konnte.

Ebenfalls ein Strauß Blumen und ein sehr herzliches Dankeschön gingen an Jutta Reisch, die sich tief in die Zahlen der WOGE eingearbeitet und sehr viel Zeit damit zugebracht hat – und zubringt, genauso wie an Hella Reich, die jetzt unsere Mitgliederverwaltung mit übernommen hat.